Pressedienst
Tierkinder am Affenberg Salem mit neuem Spielbereich und beim Kräftemessen
Neue Erlebnisse auch für die kleinen und großen Besucher des Parks
Im großen Waldgehege des Affenbergs Salem gibt es für die rund 200 Berberaffen ein neues Wasserbecken – gut einsehbar von den Besuchern und Spaß pur für die Affenkinder. Ein idealer Spielplatz für die Kleinen, um sich zu balgen, gegenseitig zu jagen oder sich auch mal ins Wasser zu werfen. Auch die erwachsenen Tiere genießen an heißen Tagen ein erfrischendes Bad. Die Mütter der diesjährigen Affenbabys kümmern sich derweil fürsorglich um ihre Lieblinge. Die Storchenkinder haben anderes im Sinn: Sie wollen raus aus dem Nest und trainieren am Rand des Horstes schon kräftig ihre Schwingen. Wer wohl als erster zum Gleitflug ansetzt? Auch das können die großen und kleinen Besucher um die Storchenwiese und die große Gutsanlage sehr gut beobachten. „Zum Beobachten und die Natur noch besser kennen lernen gibt es demnächst spannende Neuheiten für die ganze Familie“, verrät Affenberg-Chef Dr. Roland Hilgartner. Da kommt Neugierde auf und viele faszinierende, hautnahe Tierbegegnungen beim Besuch im beliebten Tierpark beim Bodensee.
Berberaffen sind nicht wasserscheu. Das zeigt sich bei der raschen Annahme des neuen Wasserbeckens. Das Affenbergteam hat das Areal gut in die Gesamtgestaltung eingepasst und den oberhalb verlaufenden Rundweg erweitert. So ist eine ideale Einsicht in diesen Bereich gegeben, ohne dass die Tiere sich beim Spielen am Wasser gestört fühlen. „Wir wollen die Interessen der Parkgäste mit möglichst optimalen Bedingungen für unsere Tiere in Einklang bringen“, erläutert der Biologe das Bestreben des Affenberg-Teams. So haben die Besucher am Affenberg die einmalige Chance, Berberaffen in ihrem natürlichen Verhalten aus nächster Nähe zu beobachten. Gleichzeitig informieren die Parkbetreuer und geben spannende Erklärungen zu den jeweiligen Verhaltensweisen.
Die Jungstörche sind inzwischen kräftig gewachsen und üben teilweise schon für den ersten Flug. Dank der problemlosen Adoptionsbereitschaft der Weißstörche geht es auch drei Jungstörchen aus Bad Buchau gut. Die Storchenmama hatte sich mit den Schwingen an einem Strommast verletzt. Der Partner konnte die Jungen nicht alleine versorgen. So kümmerte sich der Salemer Tierarzt und Affenberg-Experte Dr. Bernhard Stark mit dem Storchenteam des Parks um den verletzten Storch, bis dieser wieder in die Freiheit entlassen werden konnte. Derweil hatte man die Jungstörche zwei Tage aufgepäppelt und dann erfolgreich in Storchenfamilien des Parks integriert, wo sie sich zusammen mit ihren Stiefgeschwistern gut entwickeln. „Storchenfreunde der Region wissen, dass wir immer unser Möglichstes tun, um verletzte oder gefährdete Adebare zu retten“, so Dr. Hilgartner, der sich über diesen glücklichen Verlauf freut.
Wichtig sind dem Affenberg-Team auch die Besucher, für die man ein neuartiges naturkundliches Informationssystem entwickelt hat, das im Juni installiert wird. Diese interaktiven Module sprechen alle Sinne an und machen den Rundgang durch das reizvolle Parkgelände mit Affen-Waldgehege, großem Fischweiher und Stegen, dem begehbaren Damwildgehege und dem Storchenbereich noch interessanter. Und während die Erwachsenen nach der anschließenden Verpflegung durch die Affenberg-Schenke den Kaffee im Schatten des Gutshofes genießen, toben sich die jungen Besucher im angrenzenden großen Spielbereich nach Herzenslust aus. Denn schließlich will man den munter herumflitzenden Affenkindern ja nicht nachstehen!

Am neuen Wasserbecken des Affenbergs Salem haben alle ihren Spaß – die Berberaffen beim Plantschen und die Besucher beim Beobachten so manch lustiger Szene.



