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Pressemeldung

 

Berberaffenbabys am Affenberg Salem – geliebt und umsorgt!

Spannende Einblicke in die ersten Lebenswochen des süßen Nachwuchses

Mit sprichwörtlicher Affenliebe werden die kleinen Berberaffenbabys am Affenberg Salem beim Bodensee von der Mutter und der ganzen Affengruppe umsorgt. Nicht nur darin zeigen sich Ähnlichkeiten zu den Menschenbabys – beim Beobachten der Kleinen im großen Freigehege und bei den Erläuterungen durch die Betreuer erkennen die Besucher manch weitere Verbindung zu ihren tierischen Verwandten.

Die Geburt verläuft allerdings anders: Wie in freier Wildbahn kommen auch am Affenberg die Berberaffenbabys nachts geschützt hoch oben in den Schlafbäumen zur Welt. Danach wird das Kleine meist am Bauch der Mutter getragen, wo es sich schon selbständig im Fell festhält. Im Gegensatz zu den Alttieren haben die Babys ein schwarzes Fell. Wissenschaftler vermuten, dass durch die Fellfärbung den anderen Gruppenmitgliedern die besondere Schutzbedürftigkeit der Babys signalisiert wird. Nach zwei Monaten und den ersten zaghaften Krabbelversuchen beginnt die Umfärbung der Babys. Das Fell wird etwas heller – inzwischen wechseln die Babys oft auf den Rücken erwachsener Tiere. Nach vier Monaten sind sie noch an ihrer schwarzen „Kappe“ erkennbar und nach fünf Monaten haben sie die gleiche Fellfärbung wie die älteren Spielkameraden.

Die ersten 1 ½ Monate bekommt das Affenbaby ausschließlich Muttermilch, danach folgen Kostproben aus dem Speisezettel der Großen. Es schreit, wenn es Hunger hat und lässt sich mit Schmuseeinheiten beruhigen. Nach einem halben Jahr sind die Kleinen gut gediehen und die Entwöhnung beginnt. „Wir erkennen schon im ersten Lebensjahr Unterschiede“, so der Parkleiter und Biologe Dr. Roland Hilgartner. „Die Männchen sind draufgängerischer und selbständiger als der weibliche Nachwuchs. Die Mütter und anderen erwachsenen Tiere haben stets ein wachsames Auge auf die Kleinen und sind schnell helfend zur Stelle.“ Da sie mit den Babys auch nahe an die Besucherwege kommen, lassen sich diese drolligen Abenteurer gut beobachten und fotografieren. „Unsere Affenbabys kommen von Mitte April bis etwa Anfang Juni zur Welt – so erleben die Parkgäste bei einem Besuch gleich mehrere der Entwicklungsschritte aus den ersten Lebenswochen der Kleinsten unserer rund 200 Berberaffen

Die Weibchen verpaaren sich im Herbst mit mehreren Männchen. So weiß niemand wer der Vater ist. Als Folge übernehmen alle Männchen schon früh Babysitterdienste, allerdings nicht ohne Selbstzweck. Mit einem Baby signalisieren sie friedliche Absichten, können sich damit anderen Männchen nähern und neue, für sie wichtige Verbündete gewinnen. Mehr zur Kinderstube der kleinen Berberaffen liest man unter anderem in einem zauberhaften Affenberg-Märchen  (erhältlich im Souvenirshop).

Mehr zum Park mit dem größten Affenfreigehege Deutschlands, den günstigen Familienkarten, Fütterungszeiten usw. erfährt man unter www.affenberg-salem.de. Öffnungszeiten: täglich von 9-18 Uhr und vom 27. Oktober bis 2. November 2014 jeweils von 9-17 Uhr (letzter Einlaß jeweils ½ Stunde vor Schließung). Ein Erlebnisbus verbindet den Park im Stundentakt mit den Pfahlbauten in Unteruhldingen, dem Schloss Salem und den dazu gehörenden Bahnhöfen. Motorisierte Gäste finden im gebührenfreien Parkbereich Platz. Weitere Informationen über Affenberg Salem, D-88682 Salem, Tel. +49(0)7553/381, Fax +49(0)7553/6454, info@affenberg-salem.de.

 

Bildzeile:

Die süßen Berberaffenbabys haben in den ersten beiden Lebensmonaten ein schwarzes Fell; mit vier Monaten sind sie an ihrer schwarzen „Kappe“ erkennbar. Nach fünf Monaten haben sie die gleiche Fellfärbung wie ihre älteren Spielkameraden. Da die Babys von Mitte April bis Anfang Juni zur Welt kommen, erlebt man am Affenberg Salem gleich mehrere Entwicklungsschritte der erklärten Besucherlieblinge. (Foto: Affenberg Salem)

Umfärbung Berberaffenbabys Affenberg-Salem