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Pressemeldung

 

Der Affenberg Salem startet in die neue Saison

Am 16. März 2019 geht’s am Affenberg Salem in der Nähe des Bodensees wieder los. Der beliebte Tierpark zeigt Berberaffen, Störche, Damwild und Co. in einer perfekten Verbindung aus Information, Spaß und Spannung.

Salem, 19. Januar 2019. Rund 200 Berberaffen leben am Affenberg in ihrem 20 Hektar großen Waldgehege fast wie in freier Wildbahn. In diesem größten Affenfreigehege Deutschlands finden die Tiere ideale Lebensbedingungen und die Besucher bekommen unmittelbare und faszinierende Einblicke in das Leben der cleveren Primaten. Der Affenberg ist eine wissenschaftlich geführte Einrichtung unter der Leitung von Dr. Roland Hilgartner. Ganz ohne trennende Zäune erlebt man neben den Berberaffen die größte Storchenpopulation der Region. Rund 40 Brutpaare nisten hier und gut 350 Störche starten im Sommer in Richtung Süden. Auch das Damwildgehege lädt zur Tierbeobachtung ein. Ergänzt wird das Angebot durch viele Service-Angebote, die den Besuch zu einem echten Erlebnis für kleine und große Gäste werden lässt.

Wenn die Winterpause sich dem Ende nähert, sind im weitläufigen Gelände des Affenbergs Salem alle bestens gerüstet für die neue Saison. Das kompetente Team unter der Leitung von Dr. Roland Hilgartner, Direktor und Parkleiter, Biologe und ausgewiesener Experte für die Berberaffen, hat die Zeit genutzt und den Park für die Besucher vorbereitet. Ob die Gastronomie in der Hofschänke, der schön gestaltete Souvenirladen, die variantenreichen Service- und Informationszonen oder die Tiergehege selbst – man freut sich auf die Gäste, die in der Zeit von 16. März bis 3. November die spannende Mischung aus Information und Unterhaltung hautnah erleben können.

Auf dem Affenberg wird Umwelt- und Artenschutz gelebt und mit Information und Erlebnis in eine wunderbare Kombination gebracht. In ihrer ursprünglichen Heimat Marokko und Algerien sind Berberaffen stark gefährdet, denn die Wälder werden immer mehr zerstört, die Affen konkurrieren mit Viehherden um Nahrung und auch der illegale Handel mit wild gefangenen Berberaffenbabys ist ein großes Problem. Durch die naturnahe Haltung der Berberaffen stellt der Affenberg zusammen mit seinen Partnerparks in Frankreich und England den weltweit wichtigsten Reservebestand an auswilderungsfähigen Berberaffen. „Unsere Affen unterscheiden sich qualitativ im Verhalten kaum von ihren wilden Artgenossen und könnten somit problemlos auch in freier Wildbahn überleben“, erläutert Dr. Roland Hilgartner. Artgerecht und dennoch nahbar. Das ist das Konzept eines der beliebtesten Ausflugsziele am Bodensee.

Das gilt auch für die Storchenstation des Affenbergs, die Ende der 1970er Jahre mit einer Handvoll Störchen begann. 2004 waren es 14 Brutpaare, heute sind rund 40 Paare, nicht zuletzt dank der Zufütterung am Affenberg, hier längst heimisch. Die moderierten Fütterungen der Störche und des Damwilds gehören zu den eindrücklichsten Erlebnissen bei einem Besuch, ganz abgesehen von den Popcorn-Snacks, die sich die Berberaffen direkt aus den Händen der Besucher nehmen.

Das kleine Kino, eine jährlich wechselnde Sonderausstellung oder der Abenteuerspielplatz runden das Angebot in eindrucksvoller Weise ab.

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