Augustus, der Nachzügler – am Affenberg Salem kommt das zehnte Affenbaby der Saison zur Welt
Am Affenberg Salem hat ein weiteres Affenbaby das Licht der Welt erblickt. Passend zum Geburtsmonat trägt der kleine Nachzügler den Namen Augustus. Damit sind es im Jubiläumsjahr des beliebten Tierparks jetzt zehn kleine Berberaffen, die die Population verstärken. Derweil perfektionieren die Jungstörche dieser Saison in luftiger Höhe ihre Flugkünste, denn die knapp 100 Tiere sind in den Startlöchern für ihre Reise in den Süden.
Salem, 10. August 2026. Es ist erst wenige Tage her, dass das letzte Berberaffen-Baby der Saison das Licht der Welt erblickt hat. Und so ist der Name des kleinen Nachzüglers natürlich auch Programm: Augustus, das zweite Junge der zehnjährigen Affendame Ida. „Wir freuen uns sehr, dass Augustus die Riege der diesjährigen Berberaffen-Babys komplettiert. Auch wenn so eine späte Geburt eher ungewöhnlich ist – der kleine Affe ist gesund und bereits bestens in seiner Gruppe aufgenommen.“, so Parkleiter Dr. Roland Hilgartner.
Genau rechtzeitig für die Sommerferien ist es derzeit besonders spannend, die Tiere in bester Sommerlaune zu beobachten. Für die sprichwörtliche Affenhitze, die uns in diesem Sommer begleitet, haben die Berberaffen eine Strategie, die sich im Park sehr gut beobachten lässt: Für die Abkühlung ist das Wasserbecken im Freigehege derzeit der perfekte Ort – zur Freude der Tiere und der Besucher gleichermaßen.
Unterdessen ist es bei der anderen Tierart, die in großer Population am Affenberg lebt, jetzt nur noch eine Frage von Tagen: knapp 100 Jungstörche stehen in den Startlöchern, um sich auf den Weg in ihre Überwinterungsgebiete nach Spanien und Afrika zu machen. Derzeit lassen sie sich sehr gut bei ihren abschließenden Übungsflügen über dem Affenberg beobachten. Diese tierische Flugshow ist in jedem Jahr kurz vor Abflug ein beeindruckendes Spektakel. Dann ist der Himmel voller Störche, die instinktiv wissen, wann es Zeit ist, sich auf ihre lange Reise vorzubereiten. Bei diesen Thermikflügen lernen die diesjährigen Jungtiere die beste Flugtechnik und starten dann in der Gruppe – vor den Alttieren – gen Süden. Mit von der Partie sind auch die 24 Störche, die in diesem Jahr in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie besendert wurden.
